Statt aus dem Fenster zu schauen

Statt aus dem Fenster zu schauen ist ein fein beobachteter Roman, der sich mit Erwartungshaltungen an sich selbst und zwischenmenschlichen Beziehungen beschäftigt. Die Autorin nimmt sich Zeit für ihre Protagonisten, so entsteht eine Nähe zu den Charakteren. Man beobachtet ihre Unsicherheiten, Hoffnungen und Entscheidungen und erkennt dabei immer wieder etwas Vertrautes aus dem eigenen Leben. Es geht darum, genauer hizusehen und sich auf das einzulassen, was direkt vor einem liegt. Nicht große Ereignisse stehen im Mittelpunkt, sondern Gedanken und Veränderungen, die sich oft ganz allmählich entwickeln. 

Ein stiller, nachdenklicher Roman über kleine Wendepunkte des Lebens. Das Buch wirkt eine Weile nach.


Bibliographie